Schnelleinstieg für Unternehmen

Industrie- und Gewerbeunternehmen, die über den Einsatz einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage nachdenken, bieten sich verschiedene Vorteile: eine dezentrale Stromerzeugung vor Ort, die effektive Nutzung der Abwärme bei der Stromerzeugung und doppelte Brennstoffnutzung durch gleichzeitige Strom- und Wärmeerzeugung. In Unternehmen werden überwiegend motorische Blockheizkraftwerke und bei großen Leistungen auch Gasturbinen als KWK-Anlagen eingesetzt.

Um eine BHKW-Anlage effektiv betreiben zu können, sollte ganzjährig ein hoher Wärme- und Strombedarf sowie eine große Gleichzeitigkeit von Strom- und Wärmebedarf vorhanden sein. Zudem ist eine möglichst hohe Wärmegrundlast, zum Beispiel Prozesswärme oder ganzjähriger Warmwasserbedarf, von Vorteil, ebenso eine umfangreiche Eigennutzung  des erzeugten Stromes. Um einen ökonomischen Vorteil zu erzielen, sollte der Brennstoffpreis etwa ein Drittel des eigenen Strompreises betragen.

Ein weiteres  Kriterium sind die Betriebsstunden der BHKW-Anlage, da über die Stromerzeugung die Anlage refinanziert wird. Bei kleinen Anlagen – bis 50 kWel – sind oft bis zu 7.000 Betriebsstunden notwendig, während bei Anlagen im höheren Leistungsbereich – oberhalb von 100 kWel – oft bereits 5.000 Betriebsstunden oder weniger ausreichend sind.

Die Kosten für ein BHKW liegen zwischen 500 Euro pro installierte Kilowatt elektrische Leistung im großen Leistungsbereich und bei 5.500 Euro pro installierte Kilowatt elektrische Leistung für Mini-BHKW. Größere Aggregate sind spezifisch günstiger.

Nutzen Sie unseren BHKW.Rechner für Unternehmen:
http://www.kwk-fuer-nrw.de/service/bhkwu.asp